Reisebericht

Tagesbericht vom 09.03.2002

Wir haben uns doch getäuscht: Da wartet sie draussen im Meer, die Singapore, mit 5 anderen Schiffen! Ein Blick durch das Fernglas bestätigt das Befürchtete. Nun, es ist ja erst Samstag morgen …
Durban ist eine moderne Stadt mit vielen Hochhäusern, schönen Gebäuden und Anlagen und breiten Strassen (3- bis 6-spurig). Neue Baustellen sehen wir trotz Inflation sozusagen keine. Viele Geschäfte sind zur Miete ausgeschrieben. Bei näherer Betrachtung stellen wir fest, dass die Weissen eine kleine Minderheit bilden; meist sind es die Geschäftsinhaber. Zudem gibt es viele Asiaten. Sie sind es, die den Geschäften den notwendigen Push geben.
Heute ist Samstag, trotzdem hat es nicht besonders viele Menschen auf den Strassen und in den Geschäften. In der Parkgarage finden wir ohne weiteres einen Platz für Cherry. Wir suchen die Buchhandlung „Adams“ auf, um für die weitere Reiseplanung die Reiseführer von Lonely Planet über Asien zu kaufen. Wir werden tatsächlich fündig, nur ein Buch über Bangladesh fehlt uns noch. Daher fahren wir ins Shoppingcenter ‚The Pavillon' ausserhalb von Durban. ‚The Pavillon' ist ein riesiges Einkaufszentrum mit Vergnügungsära und Kinos, wir fühlen uns fast wie in Amerika. Obwohl es im Sir James keinen Platz mehr hat, können wir den verschienenen Versuchungen nicht widerstehen,. Wir kaufen aber nur das Allernotwendigste: eine kleine Umhängetasche für Liseli mit noch mehr Fächern (ist wirklich sehr notwendig...), damit sie ja nichts mehr findet; einen Lötkolben für Bobo (damit der Lötzinn aus der Schweiz auch einen Sinn bekommt, resp. damit die angeschmolzene Zigarettenanzünderbuchse ausgewechselt werden kann); einen kleinen, handlichen Wagenheber für Sir James (das Original ist zu Hause) und den Reiseführer „South East Asia“ von Lonley Planet. Aber wo ist unser Cherry?... Exit 7, haben wir uns den doch extra gemerkt. Aber auch die Parkfläche ist derart immens, dass wir unseren Kleinen erst beim zweiten Anlauf finden.
Nach einem guten Steak, welches auf echter Holzkohle gegrillt wird, geht es dem Magen wieder gut, so dass er sich bald mit allem drum und dran schlafen legen kann.
Bobo legt sich allerdings erst in den frühen Morgenstunden schlafen. Er trägt sämtliche Positionen, die wir in unseren Reiseberichte festgehalten haben. auf der Karte im Computer ein. Nun kann die Reiseroute genau verfolgt werden.

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