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Tagesbericht vom 26.08.2004

Das schöne an einer Übernachtung im Hotel liegt darin, dass man von Überraschungen verschont bleibt. Nur: im Sir James ist der Schlafsack wenigsten gross genug. Nicht aber die Laken auf dem Hotelbett. Diese sind genau so gross wie die Oberseite der Matratze. Das Gewurstel am Morgen ist vorprogrammiert. Aber ich will mich nicht beklagen.
Wir verlassen das Hotel. Selbstverständlich bezahlen wir auch das Waschen unserer Wäsche, auch wenn es horrend teuer ist. Für den gleichen Betrag hätten wir noch eine Nacht im Hotel bleiben können! Draussen regnet es immer noch stark. Die Temperatur beträgt 6 Grad Celsius. Uff, ist das frisch. Wir entschliessen uns wegen diesem unfreundlichen Wetter, den Baikalsee Baikalsee sein zu lassen und weder den Touristenort Listvjanka noch die Insel Olchon zu besuchen.
Ab geht es in die Stadt. Das Internetkaffee finden wir nicht sofort. Wahrscheinlich haben wir seit unserem letzten Aufenthalt in Irkutsk zuviel erlebt und unsere Hirnzellen wurden zu sehr durchgerüttelt. Unser Geisteszustand ermöglicht es uns aber doch noch, sämtliche E-Mails zu schreiben und den Reisebericht zu übermitteln. Einige unserer Leser scheinen darüber froh zu sein. Hie und da erhalten wir nämlich ein Mail, woraus wir entnehmen können, dass unser Geschreibsel nicht ganz für die Katz ist.
Ausserhalb von Irkutsk finden wir eine Garage für den fälligen Öl- und Filterwechsel für Sir James. Die erste von uns angepeilte Garage will den Ölwechsel nicht durchführen, da Sir James wegen seiner Höhe nicht in die Garage passt. Aber bei der zweiten Garage haben wir Glück. Die Jungs sind bereit, auch bei diesem Sauwetter draussen zu arbeiten. Sir James und wir danken es ihnen.

Weiter geht die Fahrt. Sir James watet durch riesige Pfützen unter denen sich manchmal ein ebenso riesiges Loch verbirgt. Eine interessante Fahrt. Zwar verspricht mir Bobo, dass wir erst dann unsern Schlafplatz aufsuchen, wenn es nicht mehr regnet. Aber dann würden wir jetzt, es ist 21:30 Uhr, immer noch fahren. So übernachten wir an Position Nord 53° 37' 49“ und Ost 102° 23' 57.5“ auf einem Feldweg, etwas abseits der Strasse. Im Bauch von Sir James fühlen wir uns dank Standheizung bei einer Temperatur von 20 Grad Celsius äusserst wohl. Betonen möchte ich auch, dass Bobo und ich uns auch noch bestens vertragen, auch wenn unser Lebensraum die meiste Zeit nur knapp drei Quadratmeter beträgt. Wir witzeln sehr viel, diskutieren aber auch über die Politik und die Lebensart der Leute hier in Russland.

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